Freistadt schnappt sich Sieg im Spitzenspiel

Franz Karger an 28-08-2020

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Freistadt: Im Spitzenspiel der Bezirksliga Nord neutralisierten sich der SV Freistädter Bier und die Union Lembach bis sich Marco Hochmair kurz vor Ende ein Herz fasste und seinem Team wichtige drei Punkte sicherte.

SV Freistädter Bier : Union Lembach 1:0 (0:0)

Holzhaiderstadion, 300 Zuschauer, SR Claus Brandstätter, Bezirksliga Nord, 2020.08.28

Tor: 1:0 Marco Hochmair (86.)

Vom Papier her war das Freitagabendspiel in der Bezirksliga zwischen dem Abwehrbollwerk des SV Freistädter Bier und der Tormaschine der Union Lembach das Spitzenspiel schlechthin. Die Devise lautete also beste Abwehr gegen beste Offensive. Ob sich die Weisheit Offensive gewinnt Spiele, Defensive Meisterschaften bewahrheitet, kann noch nicht gesagt werden, dafür ist die Meisterschaft noch zu jung, für dieses Spiel gilt es jedoch schon einmal. Nach dem Ehrenanstoß durch Frau Bürgermeister Elisabeth Teufer zeigte sich, was die zahlreichen Zuschauer die nächsten 90 Minuten erwarten würde. Beide Mannschaften belauerten sich und wollten die Abwehr nicht entblössen, kontrollierte Offensive sozusagen. Freistadts Angriffsspiel im ersten Durchgang etwas zu behäbig, Lembach schaltete da schon schneller um. Die richtig guten Torchancen waren da aber nicht dabei und so war es wenig verwunderlich, dass Schiedsrichter Claus Brandstätter die Mannschaften mit 0:0 zur Pause in die Kabinen  geleitete.

Foto SV Freistädter Bier vs Union Lembach

Julian Strada ist Fels in der Freistädter Hintermannschaft und hat großen Anteil daran, dass Freistadt noch kein Gegentor bekommen hat

Nach der Pause bot sich den Fusballinteressierten im Holzhaiderstadion das selbe Bild wie die 45 Minuten davor. Eine Ausnahme gab es dabei jedoch, das Umschaltspiel der Lembacher funktionierte mit dem Wind im Rücken plötzlich nicht mehr so gut. Weil die Braustädter auch ihre Gefährlichkeit bei Standards vermissen liesen, steuerte das Spiel auf ein torloses Unentschieden hin. Kurz vor dem Ende sprand das Spielgerät nach sehenswerter Tschechischslowakischer Co-Vorbereitung durch Jakub Dranga und Lukas Bielesz Marco Hochmair vor die Füsse, dieser fackelte nicht lange und zog aus 25 Metern ab. Sein Tausendguldenschuß der Marke Unhaltbar zappelte im Kreuzeck zum vielumjubelten Heimerfolg der Hasanovic Elf.

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