Kefermarkt und Reichenau teilen die Punkte

Franz Karger am 23-08-2020

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Kefermarkt: Bei der Beendigung der fussballerischen Durststrecke bekamen die Fans im Kefermarkter Feldaisstadion ein Remis zwischen Kefermarkt und Reichenau zu sehen.

Union Kefermarkt : Union Reichenau 2:2 (1:1)

Feldaiststadion Kefermarkt, 140 Zuschauer, SR Harald Luckeneder, 2.Nordmitte, 2020.08.23

Tore: 1:0 Milan Durica (9.), 1:1 Enis Karaman (42.), 1:2 Hannes Gangl (78.), 2:2 Stefan Sitz (82.)

Nach langen 10 Monaten gab es endlich wieder ein Heimspiel im Kefermarkter Feldaisstadion, da nahmen die Zuschauer gerne auch ein etwas mässigeres spielerisches Niveau in Kauf, Hauptsache die Kugel rollt wieder. In diesem Fall gab es jedoch des öfteren ein kollektives "Gaberln" der beiden Mannschaften statt einem Rollen des Balles wurde das Spielgerät in der Luft gehalten. Selbst die Führung der Heimischen durch den tschechischen Neuzugang Milan Durica in der 9. Minute nach sehenswerter Vorarbeit von Quotenyoungster David Steinbichl änderte nichts am zerfahrenen und kämpferischen Spielverlauf. Beide Mannschaften kamen meist über die eigene linke Angriffsseite zu Torchancen. Einem solchen Vortsoß entsprang dann auch der Ausgleich der Gäste kurz vor der Pause.

Foto Kefermarkt vs. Reichenau

Daniel Kolbauer und Adrian Bertleff lieferten sich unzählige Duelle im Mittelfeld

Nach der Pause bot sich den Zuschauern sowie den Spielbeobachtern der nächsten Gegner der beiden Mannschaften aus Reichenthal und der SPG Windhaag/Leopoldschlag ein unverändertes Bild. Die Elf von Philipp Pfister präsentierte sich etwas leichtfüssiger und bekam nach und nach mehr Spielanteile. Das 1:2 durch Hannes Gangl war in dieser Phase die logische Schlußfolgerung. Die Blau-Gelben versuchten danach den Spielstand zu egalisieren, allerdings ohne ernsthafte Gefahr für das gegnerische Gehäuse von Filip Heyne auszustrahlen. Einem gewaltigen Tormannpatzer entsprang dann aber doch noch der etwas glückliche Ausgleich für die Hörmedinger Elf. Stefan Sitz brachte einen Freistoß auf Tor und Reichenaus Schlußmann griff einem Blackout gleich neben den leicht zu haltenden Ball. Ernst Happel hätte wohl gesagt, den hätte ich mit dem Kaperl gefangen. Kurz vor Schluß gab es nochmals Elfmeteralarm als Kefermarks Goiali Marek Kucera einen Reichenauer von den Beinen holte. Die Pfeife von Schiedsrichter Harald Luckeneder bleib jedoch stumm, nicht auszudenken was los gewesen wäre, wäre das einem von Luckeneder selsbt betreuten Team passiert. So bleib es am Ende bei der Punkteteilung, die sich für die Gäste aus Reichenau aufgrund des Nichtpfiffs wie eine Niederlage anfühlen musste.

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