Schönauer Siegeslauf geht weiter

Franz Karger am 26-09-2020

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St.Oswald/Fr.: Auch der USV St.Oswald/Fr. konnte den Schönau Express nicht aufhalten. Seit fünf Wochen haben die Jungs von der Mühlviertler Alm nach 90 Minuten immer ein Tor mehr als der Gegner stehen.

USV St.Oswald/Freistadt : Union Schönau 0:1 (0:0)

Sportplatz St.Oswald/Freistadt, 150 Zuschauer, SR Barbara Wenigwieser, 7.Runde, 1:nordost, 2020.09.26, 16:00

Tor: 0:1 Sebastian Liedl (80.)

Zum fussballerischen Kräftemessen geleitete Frau Schiedsrichter Barbara Wenigwieser die Aktuere von St.Oswald/Freistadt und Schönau auf das schwer zu bespielende Geläuf. Den Zuschauern bot sich eher ein Kampfspiel, denn ein mit fussballerischen Leckerbissen garnierter Kick. Die Heimelf tat sich sichtbar schwer gegen die vor Selbstvertrauen strotzenden Gäste aus Schönau, die zwar mit zwei Niederlagen denkbar schlecht in die Saison gestartet sind, aber seither mit einer Siegesserie vom letzten Platz aus die Tabelle von hinten aufrollen. In der ersten Hälfte gab es keine wirklich nennenswarten Aktionen und so ging es torlos in die Kabinen.

Foto USV St.Oswald/Freistadt vs Schönau 1.Nordost

Nach dem Siegestor der Schönauer gab es reichlich Diskussionsbedarf, letztlich wurde der Treffer anerkannt

Nach der Pause war zunächst die Pröll Elf am Drücker. Eigentlich hätten die Gelb-Blauen auch in Führung gehen müssen, aber Filip Rezac konnte zweimal alleine auf den Torwart zulaufend den Ball nicht im Gehäuse unterbringen. Zehn Minuten vor Schluß dann die spielentscheidende Szene, aus abseitsverdächtiger Position löste sich Sebastian Liedl und erzielte das 0:1 für die Rechberger Elf. Danach entbrannten hitzige Diskussionen der Oswalder Kicker, die eine klare Abseitsstellung erkannt haben wollten, mit dem Linienrichter, der das nicht so sah. Schieri Wenigwieser, die die Situation offenbar nicht selbst gesehen hatte und leider auch nicht den besten Tag erwischt hatte, lies sich unnötigerweise auf das Schwätzchen ein, anstatt nach kurzer Rücksprache mit dem Linienrichter sofort eine klare Entscheidung zu treffen. Nichtsdestortotz sei an dieser Stelle erwähnt, dass ich Situation durch die Kamera leider nicht gesehen habe. Die Regie konnte auch nicht in den "Kölner Keller" schalten und so gehe ich davon aus, dass es der Linienrichter zu 100 Prozent eindeutig gesehen hat, dass der Treffer klar regelkonform war, denn falls nicht, oder gar anderes im Spiel war, wäre das nicht im Sinne des Fussballsports. Nach einiger Zeit wurde die Partie dann doch noch fortgesetzt. Die Mannen rund um Kapitän Martin Gutenbrunner warfen dann alles nach vorne und beinahe wäre der Oswalder Leader selbst noch mit dem Ausgleich in letzter Sekunde zur Stelle gewesen als er dem leichtsinnigen Tormann der Gäste Alexander Ebner den sicheren Ball wegspitzelte, der Ball ging aber zum Leidwesen der Heimfans äußerst knapp am Tor vorbei. Kurz darauf war Schluß und Schönau gar für ein paar Minuten Tabellenführer

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