SV Freistädter Bier stolpert ins Titelrennen

Franz Karger an 23-03-2019

Grafik holzhaider Werbung

Freistadt: Mit einer Heimpleite gegen Haibach startet für den SV Freistädter Bier das Titelrennen in der Bezirksliga Nord. Da Mitfavorit Lembach zeitgleich ebenfalls strauchelte ist punktemässig nicht viel passiert.

SV Freistädter Bier : UFC Haibach 2:3 (0:1)

Holzhaider-Stadion, 250 Zuschaer, SR Roland Eidenberger

Tore: 0:1 Armin Pumberger, 1:1 Roman Lanzerstorfer (62./Elfm.), 1:2 Armin Pumberger (72.), 2:2 Philipp Haiböck (80.), 2:3 Armin Pumberger (84./Elfm.)

Foto Spielszene SV Freistädter Bier : Haibach Einen spielerischen Offenbarungseid leisteten die Kicker des SV Freistädter Bier zum Saisonauftakt im heimischen Holzhaider-Satdion gegen Union Haibach. Der geneigte Zuschauer konnte meinen, die Aktuere in Grün wollten sich mit ihren Leistungen für das österreichische Nationalteam empfehlen, präsentierten sie sich doch genauso harmlos wie tags darauf Österreichs Kickerelite in Israel. Die Gäste aus Haibach versuchten sich nicht zu verstecken und spielten durchaus mit, kamen aber anders als die Lehner Elf auch zu Torchancen aus dem Spiel. Eine davon verwertete Haibachs Torgarant Armin Pumberger in der 23. Minute zum 0:1. Freistadts Angreifer konnten die Haibacher Hintermannschaft spielerisch nicht in Bedrängnis bringen, wenn dann war die Bedrohung eher körperlicher Natur. Glück für Freistadt Legionär Marin Glasinovic, dass es Schiedsrichter Eidenberger nach einer guten halben Stunde bei einer Gelben Karte belies. Der Karton hätte auch eine andere Farbe haben können. Weckruf war das aber auch keiner und die Mannen rund um Kapitän Thomas Hölzl konnten nicht zulegen. Somit ging es mit der knappen Gästeführung in die Kabinen.

Foto Spielszene SV Freistädter Bier : Haibach Philipp Haiböck

Philipp Haiböck sorgte aus einem wunderschön versenken Freistoß für den zwischenzeitlichen Ausgleich

Kurz nach Wiederanpfiff ein Doppeltausch bei Freistadt. Coach Lehner bringt Lanzerstorfer und Neuzugang Marco Hochmair für das farblose Legionärsduo Glasinovic und Vesely. Damit kam mehr Schwung in das Spiel der Braustädter, zwingende Torchancen ergaben sich daraus aber nicht. Nach einer guten Stunde dann Elfmeter für Freistadt, keine Glanzleistung des Schiedsrichters. Egal, Roman Lanzerstorfer nahm das Geschenk dankend an und erzielte das 1:1. Nun keimte Hoffnung im Holzhaider-Stadion auf, dass da noch etwas gehen würde. Falsch gedacht, zehn Minuten nach dem Ausgleich waren wieder die Gäste am Zug. Einen Freistoß konnte Tormann Stöglehner nicht festhalten und nur nach vorne abklatschen, genau vor die Füße von Armin Pumberger und der staubte trocken zur erneuten Führung ab. Zehn Minuten vor dem Ende war es wieder an der Zeit für die Heimmannschaft einen Treffer zu erzielen. Philipp Haiböck zimmerte das Leder aus einem Freistoß ins linke Kreuzeck und egalsierte damit erneut die Führung der Gäste. Den Schlußpunkt setzte aber wieder Armin Pumberger. Aus einem sicher verwandelten Elfmeter sicherte er seinen Farben drei Punkte. Als in der Schlußphase Freistadt alles nach vorne warf und Peter Stöglehner im Strafraum der Gäste auftauchte, verwehrte der Schiedsrichter den Gästen noch ein Empty Net Goal indem er während der Ball ins leere Tor flog dem Spiel ein Ende setzte.

Fazit: Durch die Niederlage von Tabellenführer Lembach ist in der Tabelle nicht viel passiert und Freistadt nach wie vor voll im Kampf um den Aufstieg dabei. Hoffentlich war es ein Weckruf zur richtigen Zeit. Nächste Woche geht es auswärts zur Viola nach Julbach, jenes Team, das in dieser Runde Lembach in die Knie zwang. Eine Leistungssteigerung wird nötig sein um nicht dort das gleiche Schicksal zu erleiden und einen völligen Fehlstart zu verzeichnen.

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